Der Kurs "Strukturiertes Problemlösen 1" soll zunächst die grundlegenden Prinzipien der Informationsverarbeitung herausarbeiten. Er beschränkt sich auf elementare Programmstrukturen und einfache Datentypen. Dabei sollen von einfachen Problemstellungen ausgehend zunehmend komplexere Probleme bearbeitet und allmählich der algorithmische Hintergrund mit betrachtet werden.

Der Kurs „Strukturiertes Problemlösen 2“ baut auf dem Kurs des ersten Halbjahres auf und erweitert die Thematik um die strukturierten Datentypen und das Konzept der Modularisierung. Neben exemplarischen Grundalgorithmen auf strukturierte Datentypen bildet die Schnittstellenbeschreibung von Teilprogrammen (Methoden) und die Kommunikation zwischen Programmteilen (Parameterübergabe bei Methoden) die wesentlichen Schwerpunkte.

In diesem Kurs werden Anwendungsfälle analysiert und Klassen und Objekte mit ihrem relevanten Eigenschaften und Methoden gebildet. Strukturelle Beziehungen, Datenrepräsentationen und zeitliche Abläufe werden modellhaft dargestellt und die geplanten Strukturen des Softwaremodells in lauffähige Programme übersetzt.